Beratungssystem

Das Beratungssystem der MBS steht auf drei Säulen: Beratung, Prävention und Jungendsozialarbeit.  Regelmäßige Treffen des Beratungsteams gewährleisten die Vernetzung der drei Säulen, um für die Schüler*innen adäquate Lösungen zu finden. Das Beratungsteam in Zusammen-arbeit mit dem Kollegium setzt das Konzept Stark-Stärker-Wir des Regierungspräsidiums um.

Die Grundlage aller Beratung bildet: Vertraulichkeit, Verschwiegenheit und Freiwilligkeit.

Beratungslehrkraft

Sie berät bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Überforderung, falschem Lernverhalten und Prüfungsängsten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schullaufbahnberatung. Sie beinhaltet Beratung und Informationen über alternative Bildungswege und Schulabschlüsse.

Unsere Beratungslehrerin ist auch Anlaufstelle bei persönlichen Anliegen der Schüler*innen und kann Kontakt zu außerschulischen Hilfeeinrichtungen herstellen. Darüber hinaus berät sie auch das Kollegium, z. B. bei Problemen in der Klasse.

Jugendsozialarbeit

Die Jugendsozialarbeit findet in Kooperation mit der Jugendagentur Heidelberg eG statt. Alle Fragen rund um das Thema Schule und Ausbildung stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Der Weg in ein eigenständiges Leben und die Hilfe bei der Suche nach weiteren Unterstützungsangeboten sind weitere Aspekte. Ein wichtiger Netzwerkpartner im Rahmen der Berufsorientierung ist die Agentur für Arbeit, so dass regelmäßig Schulsprechstunden für Schüler*innen stattfinden, die bei ihrem Weg in die Ausbildung Unterstützung benötigen.

Darüber hinaus berät unsere Jugendsozialarbeiterin bei allen persönlichen Fragen und Problemen der Schüler*innen und bietet z.B. Workshops zum Stärken des Sozialverhaltens oder zur Berufsorientierung an.

Präventionslehrkraft

Schwerpunkte der Präventionsarbeit sind offene Gespräche zur Situationsanalyse im Klassenverband oder diskreten Einzelgesprächen.  Es wird Hilfe unter anderem bei Suchtkonflikten wie z.B. Essstörungen angeboten. Unterstützung und Beratung bei den Themen Mobbing, Gewalt, chronische Erkrankungen und Lernblockaden sind ebenfalls Bestandteil der Arbeit. Auch an dieser Stelle können Schüler*innen an weitere Anlaufstellen vermittelt werden.

Sonderpädagogik und Autismus-Beauftragung

Bei chronisch Erkrankten und körperlich Beeinträchtigten, sowie Schüler*innen mit Autismus- Spektrum-Störungen beraten speziell ausgebildete Lehrkräfte die Eltern, Schüler*innen und das Kollegium zu Themen wie Nachteilsausgleich und inklusivem Unterricht.